Shootingablauf

Für alle von euch, die sich nicht so richtig trauen ein Fotoshooting zu buchen, habe ich heute den richtigen Blogartikel.

Ich möchte dir den groben Ablauf eines Fotoshootings bei mir beschreiben, um vielleicht auch die eine oder andere offene Frage zu beantworten. Wenn du per E-Mail eine Anfrage sendest, erhältst du außerdem einen ausführlichen Shooting-Guide.

Grundsätzlich fängt das Ganze mit einer unverbindlichen Anfrage von deiner Seite aus an. Dies kann ganz bequem per E-Mail, Social Media (Facebook, Instagram) oder auch per Telefon (Anruf, Whats App) passieren. Dabei wird u.a. geklärt, welche Vorstellungen und Wünsche du hast, welches Tier der Shootingmittelpunkt / -star ist, wie dieses charakterlich ist, wo das Shooting stattfinden soll und wieviel es kostet. Dies geschieht ganz bequem über einen Fragebogen.
Natürlich gebe ich an dieser Stelle schon ein paar Terminvorschläge, aber es muss sich keiner sofort entscheiden, wenn er das nicht möchte.

Die Vorbereitungen und Location-Wahl

Ein ganz großes Fragezeichen ist meistens die Wahl der Location. Deshalb habe ich dir einfach ein paar Punkte aufgelistet, auf welche du achten solltest:

Solltest du keine Idee für eine schöne Stelle haben, schauen wir gerne gemeinsam nach einem geeigneten Ort. Aber ich denke so ungefähre Vorstellungen hat jeder schon im Vorfeld. Während des Shootings können wir natürlich auch die Location wechseln, um unterschiedliche Hintergründe sowie Lichtsituationen zu erhalten.

Ich fotografiere am Liebsten zu Sonnenauf- oder Sonnenuntergang, da zu diesem Zeitpunkt einfach das Licht am schönsten ist. Die pralle Mittagssonne vermeide ich grundsätzlich.

Doch darauf kommen wir später noch einmal zurück. Ist der Termin dann gebucht, bekommst du den Vertrag im Vorfeld zum Durchlesen per E-Mail. Außerdem melde ich mich ein bis zwei Tage vorher noch einmal. Das Wetter kann ich leider nicht beeinflussen und so kann es durchaus sein, dass wir wegen Dauerregen den Termin verschieben müssen. Ein bewölkter Himmel oder etwas Nieselregen/leichter Schneefall ist dagegen kein Problem. Zu diesem Zeitpunkt frage ich auch immer noch einmal mit ab, ob das Tier und du gesund und munter seid. Denn es bringt nichts, wenn du dich beispielsweise mit einer riesengroßen Erkältung zu dem Shooting quälst. Da lieber finden wir einen anderen Termin.

Ganz speziell für die Pferdeshootings ist es immer schön, wenn du noch einen Helfer organisieren könntest. Sollte sich einmal kein geeigneter finden, dann sag mir bitte rechtzeitig Bescheid und ich bringe jemanden mit – das ist überhaupt kein Problem.

Außerdem sieht es immer schöner aus, wenn im Vorfeld das Zubehör geputzt wurde.

Das Shooting

Wenn der Tag dann endlich gekommen ist, treffen wir uns ganz entspannt an der ausgewählten Location bzw. in der Nähe oder bei dir am Stall. Ganz in Ruhe gehen wir gegebenenfalls den Vertrag gemeinsam noch einmal durch und klären alle Fragen, die eventuell noch vorhanden sind. Dann geht es auch schon los und wir machen die ersten Bilder an der Location. Dabei beobachte ich ganz gerne die Interaktion zwischen Tier und Mensch bzw. das Verhalten vom Vierbeiner. Ab und an gibt es ein paar Verbesserungsvorschläge und Tipps. Stell dir einfach vor, dass ich gar nicht wirklich da bin und agiert wie immer miteinander.
Mir ist es besonders wichtig, dass das Ganze ohne Hektik und Stress, sondern in einer ganz entspannten Atmosphäre abläuft. Deswegen baue ich auch öfters kleine Pausen für Tier und Mensch ein, in denen wir dann zum Beispiel über die Eigenheiten des Vierbeiners quatschen. Du wirst sehen, dass dadurch die Zeit noch mehr verfliegt. Ich bin selbst immer wieder überrascht wie schnell doch ein bis zwei Stunden rum sein können.

Wenn alle Bilder „im Kasten“ sind, geht es wieder gemeinsam zum Ausgangsstandort zurück. Auch hier wirst du kein eiliges Gehen oder etwas ähnliches von mir erleben. Dafür mache ich das Ganze viel zu gerne und hetze nicht von einem Termin zum Nächsten, sondern plane insgesamt genügend Zeit ein.

Nach dem Shooting

Nach dem Shooting suche ich die besten Bilder aus und erstelle dir eine Auswahlgalerie. Dabei sind immer verschiedene Fotos von einer „Pose“ dabei. Im Durchschnitt umfasst die Auswahl ca. 20-50 Bilder. Spätestens nach einer Woche erhältst du den Link. Hier kommst du zur Anleitung für Picdrop*

Jetzt bist du an der Reihe und wählst deine Lieblinge aus. Gerne bin ich dir bei der Bildauswahl und Produktberatung behilflich.

Wenn dann deine Auswahl steht, gehen die Bilder in die Bearbeitung. Sollte es da spezielle Wünsche geben, die sich auch umsetzen lassen, kannst du das mit mir abstimmen. Es wäre außerdem schön, wenn ich deine Wahl innerhalb von 1 Woche wüsste, damit ich zeitnah mit der Bildbearbeitung beginnen kann. Zu diesem Zeitpunkt erhaltet ihr dann auch die Rechnung.

Zum Schluss, wenn alles fertig ist, bekommst du wieder einen Link, wo du deine Fotos downloaden kannst. Je nach Paket gehen die Bilder außerdem noch in den Druck, um dann bald an deinen eigenen Wänden erstrahlen zu können.

Die fertigen Druckartikel werden dann zu mir geliefert, wo alles noch einmal geprüft und schlussendlich liebevoll verpackt wird. Danach macht sich alles auf die Reise zu dir nach Hause.